Wildberger_Katja-14-Bearbeitet (Foto: Katja Wildberger)
Verantwortlich für diese Seite: Katja Wildberger
Bereitgestellt: 17.07.2026

Warum?

WhatsApp Image 2027 (Foto: Katja Wildberger)
Warum wurde Jesus getötet? Warum wissen wir heute von Jesus, wenn die Jünger doch Angst hatten, davon weiterzuerzählen? Warum wechseln heute Jesus-Nachfolger ihre Religion, wenn sie deshalb verfolgt werden?
Katja Wildberger
Solchen Fragen begegneten wir in unserer Lagerzeit und machten uns dazu Gedanken. Wir waren eine kleine Gruppe und ich bin dankbar für die Unterstützung des Leiterteams und der Köchin. Nicht nur ich, sondern auch Kinder stellten Fragen. Das freute mich.
Warum wurde Jesus getötet, wenn er doch nur Gutes getan, Menschen geholfen und sie geheilt hat? - Weil er zum Ärger der damaligen religiösen Führer behauptet hat, dass Gottes Reich durch ihn angebrochen sei. Das Gnadenjahr, das durch einen Propheten vorausgesagt wurde, habe jetzt mit ihm begonnen. Er sei der Retter, auf den die Juden schon so lange gewartet hätten. Dies wurde ihm als Gotteslästerung vorgeworfen und darauf stand nach jüdischem Gesetz die Todesstrafe.
Weil Jesus umgebracht wurde, hatten die Jesus-Anhänger Angst, die frohe Botschaft von Jesus weiterzuerzählen, dass er uns Rettung gebracht hat, obwohl er ihnen nach seinem Kreuzestod begegnet ist. Er gab ihnen den Auftrag, in der ganzen Welt von ihm zu erzählen, aber sie trauten sich nicht. Dass wir heute doch von Jesus wissen und ihm sogar persönlich als Retter begegnen dürfen, bewirkte der Heilige Geist. Er erfüllte an Pfingsten die Jünger und veränderte sie, dass sie mutig allen Menschen kundtaten, was sie erlebt hatten mit Jesus.
Und auch heute noch ist Jesus in manchen Leben mehr als nur eine Religionszugehörigkeit, sondern jemand, der fasziniert, Leben verändert und Sinn schenkt. So ist er gerade auch in Leben von vielen Christen nicht nur eine Randerscheinung, sondern der Mittelpunkt in ihrem Leben. Deshalb möchten sie nicht auf diese positive Kraft in ihrem Leben verzichten und sind sogar bereit, dafür zu leiden und Christen zu bleiben, auch wenn sie verfolgt werden.
Auch wir dürfen uns dieser verändernden Kraft immer wieder neu öffnen und ich wünsche uns viele ermutigende und heilende Erlebnisse mit Gott.
3.Klassuntilager Sommer 26
17.07.2026
64 Bilder
weitere Bilder anzeigen
Fotografin