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Warum?

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Warum wurde Jesus getötet? Warum wissen wir heute von Jesus, wenn die Jünger doch Angst hatten, davon weiterzuerzählen? Warum wechseln heute Jesus-Nachfolger ihre Religion nicht, wenn sie deshalb verfolgt werden?
Katja Wildberger
Solchen Fragen begegneten wir in unserer Lagerzeit und machten uns dazu Gedanken. Am Montag zum Beispiel beim Thema Taufe. Da haben wir ein Rollenspiel von einer Frau vorgespielt bekommen, die "live" bei der Taufe von Jesus mit dabei war. Wer war dieser Jesus? Ein bisschen haben wir in diesen Tagen von ihm gehört. Am zweiten Tag haben wir beim Thema Unser-Vater in kleinen Grüppchen verschiedene Posten besucht. Dabei kam auch die Frage nach den Christen in anderen Ländern, warum sie nicht ihre Religion wechseln, wenn sie deswegen verfolgt werden. Ich denke, sie müssen mehr darin sehen als nur eine Formsache. Diese Beziehung zu Gott scheint keine Nebensache zu sein, sondern beeinflusst ihr ganzes Leben und erfüllt sie so sehr, dass sie auch bereit sind, dafür zu leiden. Die Kinder bastelten zuvor ein Bandolino, mit dem sie bei den verschiedenen Posten Unterstützung hatten, um das Unser-Vater immer ein bisschen mehr auswendig zu lernen. Sie waren voller Eifer dabei und freuten sich über jeden Fortschritt. Ende Lager sagten sie es voller Stolz ihren Eltern zusammen vor. Am Mittwoch erlebten wir den Palmsonntag mit dem Einreiten von Jesus auf einem Esel und erlebten zusammen das letzte Abendmahl und hörten auch, warum sie Jesus getötet haben. Die religiösen Führer sahen ihn als Gotteslästerer, da er Gott seinen Vater nannte. Dass die Jesusjünger danach Angst hatten, die frohe Botschaft in die ganze Welt hinauszutragen, sahen wir in einem Rollenspiel der JungleiterInnen. Sie begleiteten uns auch an Pfingsten, wo wir auf dem Weg in den Wald an verschiedenen Orten die Geschichte hörten und erfuhren, dass der Heilige Geist die JüngerInnen erfüllte, so dass sie doch mutig den Auftrag von Jesus noch umsetzen konnten. So wissen wir heute doch von Jesus und dürfen auch seine Kraft in unserem Alltag erleben. Der Waldtag stand im Zeichen der Gemeinschaft und es wurden fleissig Holzbrücken gebaut. Da wir kein Feuer machen durften, genossen wir ein feines Picknick, das uns Meie zubereitet hat. Allgemein hat sie uns im Lager mit Essen versorgt. Ihr danke ich ganz herzlich sowie den JungleiterInnen, die Einsatz gezeigt haben. Mit "nur" durchschnittlich 8 Kindern war es mindestens eine 1:2 Betreuung:)
3.Klassuntilager Sommer 26
17.07.2026
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