Information zum Landverkauf in der Au

Die Kirchenpflege dankt der reformierten Bevölkerung von Wädenswil und der Au, für die Annahme des Landverkaufs in der Au und dankt für das entgegengebrachte Vertrauen.

Detailinformationen zum Landverkauf entnehmen Sie dem beleuchtenden Bericht.


Protokoll_kommunale_Abstimmung_Ref._Kirche_Wädenswi 8.3.26

Beleuchtender Bericht zur Urnenabstimmung

» Video zum Landverkauf

Kirchliche Arbeit fortführen auch bei sinkenden Steuereinnahmen

  • Die Kirche erbringt wichtige Leistungen auch für die Gesellschaft.
  • Wegen gesellschaftlicher Trends gehen die Mitgliederzahlen der Kirche zurück. Über kurz oder lang sinken auch die Steuereinnahmen, die 90% der Einnahmen der Kirche ausmachen.
  • Deshalb braucht die Kirche in Zukunft neue, regelmässige Einnahmen, damit sie ihre Leistungen weiterhin anbieten kann.

Nachhaltige Wohnungen statt neue Kirche

  • Die Kirche besitzt Bauland in der Au. Darauf sollen ökologisch und sozial nachhaltige Mietwohnungen gebaut werden. Auch wenn das Land vor vielen Jahren zum Bau eines Kirchenzentrums gekauft wurde, ist in Zeiten rückläufiger Mitgliederzahlen ein Bau neuer Kirchen nicht mehr sinnvoll.
  • Als Ersatz für den 50-jährigen Kirchenpavillon in der Au ist eine Mitnutzung des noch recht neuen und wenig genutzten Zentrums Bruder Klaus der katholischen Kirche die beste Alternative.
  • Dieses Zentrum wird so zusätzlich belebt und kann sich zu einem echten Begegnungszentrum entwickeln.

Land verkaufen und mit dem Erlös bauen

  • Die Kirche besitzt zwei Parzellen: Die obere, wertvollere, soll verkauft werden, um mit dem Erlös auf der unteren 14 Miet-Wohnungen zu bauen.
  • So ist kein oder kein grosses Darlehen nötig. Es fallen auch kaum Darlehenszinsen an, die den Mieterlös reduzieren könnten.

Verkauf sinnvoller als Baurecht

  • Werden beide Parzellen im Baurecht abgegeben, so sind die Baurechtszinsen wesentlich geringer als die Mieterträge im geplanten Projekt.
  • Erst wenn die Wertsteigerung des Baulands miteingerechnet wird, sind die Erträge vergleichbar. Die Wertsteigerung generiert aber erst Erträge nach dem Baurechtsablauf, typischerweise nach 99 Jahren. Das Geld wird aber viel früher benötigt.
  • Es macht daher keinen Sinn, die Parzellen im Baurecht abzugeben.

Mieterträge sichern die kirchliche Arbeit

  • Die Mieterträge fallen regelmässig an und sichern längerfristig die Finanzierung der Leistungen der Kirche.
  • Damit können diese längerfristig im gleichen Umfang und in gleicher Qualität angeboten werden.

Handeln statt horten

  • Ein solches Projekt benötigt personelle Ressourcen, Geld und Zeit.
  • Wenn zugewartet wird, bis die Steuereinnahmen zurückgegangen sind, sind diese drei Dinge nicht mehr gegeben, und es müssen in der Not schlechtere Lösungen realisiert werden.
  • Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, zu handeln.