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Esther Lenherr

Späth-Orgel

Die dreimanualige Orgel in der reformierten Kirche Wädenswil wurde im Jahr 2001 erbaut von der Schweizer Orgelbaufirma Späth, damals angesiedelt in Rapperswil.

Das klangvolle Instrument mit 41 klingenden Registern und 2966 Pfeifen wurde von ausgewiesenen Fachleuten geplant, in bester kunsthandwerklicher Tradition gebaut und von erfahrener Meisterhand intoniert. Die Wädenswiler Orgel ist einzigartig. Wir sind überzeugt, dass sie mit ihrem kraftvollen, warmen und farbigen Klang in Gottesdiensten und Konzerten Menschen jeden Alters anzusprechen und zu berühren vermag.


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Disposition
I Hauptwerk C–g3
Principal 16'
Principal 8'
Doppelflöte 8'
Gamba 8'
Gedackt 8'
Octave 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Superoctave 2'
Mixtur IV 1 1/3'
Cornett V 8'
Fagott 16'
Trompete 8'

II Schwellwerk C–g3
Gedackt 16'
Geigenprincipal 8'
Flûte harmonique 8'
Rohrflöte 8'
Salicional 8'
Voix céleste 8'
Octave 4'
Traversflöte 4'
Nazard 2 2/3'
Waldflöte 2'
Terz 1 3/5'
Mixtur IV 2 2/3'
Englisch Horn 8'
Trompette harmonique 8'
Clairon harmonique 4'
Tremulant

III Echowerk C–g3 (schwellbar)
Lieblich Gedackt 8'
Flauto dolce 4'
Vox humana 8'
Klarinette 8'
Tremulant

Pedal C–f1
Subbass 32'
Principalbass 16'
Subbass 16'
Octavbass 8'
Cello 8'
Octave 4'
Mixtur IV 2 2/3'
Posaune 16'
Trompete 8'

Koppeln: II/I, I/P, II/P, III/P, sowohl mit Handzug als auch Fusstritt zu bedienen. Keine Kopplung des III. Manual auf II oder I möglich.
Die Orgel besitzt eine absolut mechanische Setzeranlage, welche die Möglichkeit von vier freien Kombinationen bietet.
Vorgängerinstrumente
Die neue Grubenmannkirche (1770-er Jahre erbaut) wird ohne Orgel konzipiert und gebaut gemäss der damaligen reformatorischen Tradition.

Um 1813 wird ein erster Versuch gestartet, die Kirche von Wädenswil mit einer Orgel auszustatten. Eine durchgeführte Geldsammlung scheint das Ziel verpasst zu haben, denn erst 1824 wird - durch ein Legat von 500 Fl. von Hauptmann Josef Blattmann angestossen - der Bau einer neuen Orgel in Angriff genommen. Der Stillstand (Kirchenpflege) der Gemeinde Wädenswil wird aufgefordert, die entsprechenden Verhandlungen zu unternehmen. Im Pfarrarchiv sind vier Kostenvoranschläge aufbewahrt: Bergmann & Schildknecht (Donaueschingen, Projekt „nach Silbermannischen Art“), Sylvester Walpen (Luzern), Gebrüder Callinet (Rouffach) und auch Franz Josef Remigius Bossart. Im Rechnungsbuch 1824–1825 des Orgelfonds sind Auszahlungen für Unterkünfte der oben genannten Orgelbauer vermerkt.

Im August 1824 wird ein Auftrag für den Bau der ersten Orgel in der reformierten Kirche Wädenswil auf Antrag des als Experte wirkenden Anton Liste (Zürich) an die Firma Bergmann & Schildknecht vergeben. Das Instrument besitzt 28 Register auf zwei Manualen (C–f’’’ 54 Töne) und Pedal (C–h 24 Töne) mit 1728 Pfeifen (davon 125 aus Holz). Am 8. Oktober 1826 feiert die Stadt Einweihung des neuerbauten Werkes. Das Gehäuse wurde von einem Wädenswiler Schreiner Streuli erbaut.

2. Orgel
Gute vierzig Jahre später, nach vernichtenden Urteilen von Friedrich Haas (1846) und Dekan Häfelin (1863), wird 1867 eine neue Orgel durch Johann Nepomuk Kuhn und Heinrich Spaich mit 3 Manualen und 40 Registern gebaut. Auch dieses Instrument wird nur gut fünfzig Jahre alt.

3. Orgel
1920: Neue Orgel auf pneumatischen Taschenladen, erbaut von der Firma Kuhn (58 Register). Eine Orgel, welche in der Breite praktisch die gesamte Orgelempore ausfüllte.

4. Orgel
1952: Die Firma Goll ersetzt die grosse Kuhn-Orgel durch ein eigenes Instrument auf Schleifwindladen mit 42 Registern. Die geplante mechanische Traktur musste in der Tat durch eine elektro-pneumatische ersetzt werden.

5. und heutige Orgel
2001: Völlig neues Instrument der Firma Späth (Rapperswil) mit 3 Manualen, Pedal und 41 Registern. Klanglich wunderschön!
Bereitgestellt: 04.09.2017     Besuche: 20 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch