Ferien 60+ : Durch blühende Engadiner Bergwiesen

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Letztes Jahr musste sie wegen Corona abgesagt werden: Die beliebte Ferienwoche 60+. Doch Anfang Juni war es endlich wieder möglich gemeinsam zu verreisen. So bestiegen die dreissig WädenswilerInnen erwartungsvoll den Zug nach Scuol Tarasp. Etwa ein Drittel der Gruppe war zum ersten Mal dabei. Neu war für viele auch der Ferienort Vulpera, wo uns das Hotel "Villa Post" erwartete.
Margrith Jost,
In diesem traditionsreichen, gemütlichen Haus mit viel Charme fühlten sich alle schnell wohl. Das aufgestellte Personal hatte ein offenes Ohr für alle Anliegen und das Essen war lecker.
Das schöne Wetter lockte nach draussen. So wählte man jeden Tag ein Programm, das einem zusagte: Wanderungen und Spaziergänge durch üppig blühende- und würzig duftende Bergwiesen, von Ftan nach Ardez oder von Tarasp zum Lai Nair. Eine Tour durch Scuol, wo das frische Mineralwasser aus den Dorfbrunnen sprudelt und gleich probiert werden kann, ein Ausflug ins Münstertal mit Klosterbesichtigung, eine Fahrt ins wildromantische S-Charl auf dem Bärenweg. Als Ausgleich war auch Gymnastik mit Christine Haab oder ein Besuch in der Therme des Bogn Engiadina möglich.
Passend zu den eindrücklichen Naturerlebnissen gestalteten Pfrn. Undine Gellner und Pfr. Rolf Jost die Abendbesinnungen zu den vier Elementen. An zwei Morgen gab es dazu auch Gesprächsrunden.
So vergingen diese Engadiner Ferientage im Nu. Den letzten Nachmittag verbrachten alle noch gemeinsam auf dem Skulpturenweg im Wald bei Sur En. Den stimmungsvollen, besinnlichen Abschluss am Abend hat eine Gruppe Teilnehmerinnen vorbereitet.
Am Samstag 12. Juni war Heimreise. Es bleibt ein Rucksack voll Erinnerungen: Engadiner Bergwiesen, steile Aufstiege und schlotternde Knie, "rostiges Mineralwasser", Gespräche und neue Bekanntschaften, feuriges Geigenspiel, zwischernde Vögel und trillernde Flöte, Wunderkerzen im Abendwind.... und ...
Ferien 60+ Vulpera 21
13.06.2021
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