Herzlichen Dank für "Wärme auf der Flucht"

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Gut zwanzig Frauen sind dem schriftlichen Aufruf gefolgt, und haben in den "Corona-Monaten" alleine, zuhause gestrickt und gehäkelt. Jetzt sind sie zusammen gekommen und haben ihre Werke mitgebracht.
Die Decken, Mützen, Halstücher und Socken werden Müttern mit Babies, Kindern und Erwachsenen in Flüchtlingslagern zu Gute kommen.
Margrith Jost,
Alle freuten sich an den wärmenden Stricksachen, die da im letzten halben Jahr entstanden sind. Manche Strickerinnen haben ihre ganzen Wollvorräte aufgebraucht. Doch das soll kein Grund sein, die Stricknadeln bei Seite zu legen! Frauen, die selbst nicht mehr stricken, schenkten uns ihre nicht mehr benötigte Wolle. Da konnte niemand widerstehen und beim fröhlichen Wühlen in den Garnkisten entdeckte jede ein paar passende Knäuel für ein nächstes Projekt. Es fand ein anregender Austausch von Ideen statt und auf den Tischen wurden die vielen "Wollblätzli" mit Eifer herumgeschoben bis die Decken in Grösse und Farbe passten. Nun häkeln sie geschickte Hände zusammen und dann sind die Gemeinschaftswerke ganz fertig.
Noch ist es dem kleinen Hilfswerk nicht möglich die Flüchtlingslager in Syrien und auf der Balkanroute mit Hilfsgütern zu versorgen. Wir werden vorläufig noch alles bei uns behalten und bleiben weiterhin im Kontakt mit Nalin Petterson, vom Projekt "Wärme auf der Flucht". Wir hoffen fest, dass sich die Corona Situation im Laufe des Sommers entspannt und auf den kühleren Herbst hin die warmen Stricksachen zu den Menschen in den Flüchtlingslagern gebracht werden können.

Ein herzliches Danke allen Frauen, die gestrickt haben und immer noch stricken und denen, die uns ihre Wollvorräte überlassen haben!