Rückblick auf das sithela 2020

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Das 11. Sing- und Theaterlager ist vorbei – der Auftritt der 20 Kinder und Jugendlichen auf der Bühne des Etzelsaals mit Gallus Hächler am Flügel für die Songbegleitung steht noch bevor.
Esther Lenherr
Warum singt die eine Hälfte «Min Vater isch en Schtar» und die andere «Nothing, but a frog»? Sollen die Eltern ihre Kinder in Watte einpacken oder dürfen auf dem Lebensweg auch Narben entstehen?

» Aufführung nächster Mittwoch

Das Märchen «Dornröschen» erzählt die Geschichte vom Grosswerden einer Prinzessin. Es beginnt noch vor der Empfängnis und reicht bis zur Hochzeit. Der dramatische Höhepunkt – wen wundert’s? – spielt in der Pubertät.

Mit dem Erwachsenwerden haben sich also Teilnehmende und Leitende während des ganzen Lagers immer wieder befasst. Es konnte schon vorkommen, dass nicht jedes jüngere Kind alles verstanden hatte: «Warum soll mein Vater manchmal ein Frosch sein?!?» Trotzdem können nun alle miteinander die Geschichte erzählen. Und nicht nur das: parallel dazu haben sie Szenen aus dem Familienalltag eingeflochten, die sich um die 15-jährige aufmüpfige und selbständig werdende Rosa drehen.

Trotz Corona war die Stimmung während des ganzen Lagers ausgelassen: schon auf der Hinreise im Car wurden die Lieder des letztjährigen Lagers gesungen, wild durcheinander, mit Inbrunst und einigem Potenzial nach oben.

Zum Glück wollte der Lagerhund Django nicht gleich wieder nach Hause. Er ersetzte nämlich während der Tage im Alpenblick einige Schmuserei, die manches Kind dann doch vermisst hatte.

Die Coronaschutzmassnahmen wurden stoisch ertragen (Masken beim Schöpfen, Abstand, Händewaschen) oder haben gar eine bessere Lösung als sonst hervorgebracht.

Das Wetter war zum Glück nicht so folgsam wie die Kinder, sondern nur kalt. Es war meistens trocken und während der Mittwochswanderung sogar sonnig. Ein herrlicher Ausflug zu einer Feuerstelle, über Fliegenpilz, Kuhweide und Bächli mit See. Das Outdoorprogramm, von den lässigen und sithela-erfahrenen JuLeis geleitet, war immer ein Hit.

Einmal mehr stand in der Küche ein Dreamteam. Erika und Annette haben die Kinder und die Leitenden mit feinen Köstlichkeiten verwöhnt und waren auch für ein Boboli hier und da mit grossem Herz dabei. Nicht zu vergessen ihr aussergewöhnliches Talent beim Lismen…!

Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Leitungsteam dieses 11. und letzten Sing- und Theaterlagers: Lilli Klein, Fabienne Heitz, Jerome Haldemann, Erika Rusterholz, Annette Baier und Richard Wehrli.
sithela 20
23.10.2020
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