Famliy Church - Ich han Ziit

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Einfach mal einer Schnecke beim Leben zuschauen. Einen Tee mal wieder so richtig lange ziehen lassen. Und dann geniessen. Gemeinsam Spiele spielen. Meine Zeit an jemanden verschenken und für einen lieben Menschen einen Adventskalender basteln. All das war in dieser Family Church möglich – einfach, weil wir dazu Zeit hatten!
Besonders toll war die tatkräftige Mitwirkung einiger KonfirmandInnen, die sich auch in drei Sketches in Szene setzten. Der erste Sketch berichtete auf humorvolle Weise von Eva, Adam, Gott und der Erfindung der Zeit. Der zweite zeigte, wie die Menschen – kaum haben sie Zeit, eben grad keine Zeit mehr haben. Und der dritte beschrieb aus der Retrospektive das Leben dreier Menschen. Wie haben sie ihre Lebenszeit verbracht? Womit? Und welche Gefühle begleiten sie jetzt? Es war deutlich, dass der eine oder die andere im Nachhinein die Prioritäten gerne anders gesetzt hätte…

Nun ja. Wir haben Zeit. Und zwar genau 24 Stunden am Tag. Und doch kommt es uns manchmal eben wirklich so vor, als hätten wir keine Zeit. Auch nicht für das, was uns besonders wichtig ist. Und das hinterlässt ein doofes Gefühl. Wie schön wäre es, wir könnten unseren Tag zuerst mit dem füllen, was uns ganz, ganz wichtig ist: wie zum Beispiel dem Zusammensein in der Familie, dem Dasein für andere, dem Liebhaben und Liebgehabtwerden und und und? Und erst dann kommen all die anderen kleinen und grösseren Dinge, die zum Leben dazugehören. Das wäre toll!
Wer weiss, vielleicht gelingt uns die Umsetzung ja auch in unserem Alltag. Probieren wir es doch! Und wie gut, wenn wir darauf vertrauen dürfen, dass alle unsere Zeit aufgehoben, behütet und getragen ist von Gott.

In diesem Gottesdienst wurde zudem Pfarrerin Salome Probst durch den Dekan Ernst Hörler in ihr Amt eingesetzt
1911 - Family Church
19.11.2019
20 Bilder