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Aktuelle Berichte

Salome Probst

Family Church am Palmsonntag - äs Hallelu-j-ah für de Esäl

Family Church<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>609</div><div class='bid' style='display:none;'>11707</div><div class='usr' style='display:none;'>253</div>

Ein bisschen fies ist das ja schon. Allem Anschein nach wissen alle, was Sache ist – alle, nur man selber steht wie ein dummer Esel in der Landschaft. Gerade eben so passierte das am Palmsonntagmorgen in der Kirche. Und der Dumme war – tatsächlich ein Esel.
Salome Probst
Der meinte doch allen Ernstes, die Menschen würden seinetwegen Palmzweige hochhalten, wegen ihm singen und ihm zujubeln. Zum Glück halfen ihm ein paar Kinder auf die Sprünge. Und erklärten, dass Jesus im Zentrum der Feier steht und gerade eben ihn trage der Esel denn auch auf dem Rücken. Das beeindruckte das Grautier allerdings nicht sonderlich und so begannen die Kinder zu berichten: von diesem Jesus, der Wunder tut.
Von Jesus, der uns zeigt, wie wichtig es ist, dass wir füreinander glauben, wenn man es alleine nicht mehr kann.
Jesus, der gerade die Kleinen und vermeintlich Unwichtigen zu sich einlädt, sie segnet mit den Worten ‘du bist wertvoll. Es ist so gut, dass es dich gibt. Du bist ein Kind Gottes!’
Und Jesus, der uns zeigt, dass wir viel mehr haben als wir manchmal meinen und uns lehrt, dass genug für alle da ist. Vor allem, wenn wir zu teilen beginnen.
Die Szenen wurden allesamt von CEVI-Kids gespielt und am Samstag davor mit ihren Leiterinnen einstudiert. Und weil zusätzlich die Kinder vom Club 4 mit dabei waren, war die Family Church noch einmal wuseliger als sonst. Die Gemeinde selbst stand voll mit im Geschehen. Einige halfen mit beim Tragen des gelähmten Mädchens, deren Freundinnen sie doch zu gerne wieder laufend gesehen hätten. Andere entdeckten unter ihren Bänken Fische (ok. Kambly-Fischli) und Brot (oder so Ähnliches). Beides wurde während der Stationen-Zeit geteilt und geknabbert. Und ja: es hatte genug für alle. Auch an Möglichkeiten sich zu vertun gab es allerhand: Eselmasken konnten gebastelt, in einem Parcours unter der Bühne der Mut erprobt, Esel nach Jerusalem geführt, Segenskärtchen gestaltet werden. Manche liessen sich segnen und andere streichelten Donath, den altehrwürdigen Eselmann, der draussen vor der Kirche stand.
Und unser zu Beginn des Gottesdienstes ahnungslose Esel war aufs Mal ein Glückspilzesel. Er war es, der Jesus, diesen besonderen Menschen auf seinem Rücken tragen durfte. Juppie!

Wir freuen uns am Gelingen dieser Family Church und stecken schon voll in den Vorbereitungen für die nächste. Achtung! Diese findet für einmal um 17.00 Uhr am 23. Juni statt.
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch