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Aktuelle Berichte

Fabio Reichelt

Hört die grossen Taten Gottes

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Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche um die Einheit der Christen
Sabine Zgraggen
In diesem Jahr war die Pfarrei St. Marien wieder Gastgeberin für den ökumenischen Gottesdienst, der durch die «Gebetswoche für die Einheit der Christen» innerlich vorbereitet werden konnte. Zwei Mal im Jahr trifft sich das Forum der Kirchen Wädenswil zum Austausch und zur Planung von gemeinsamen Anlässen. In Forum vertreten sind die: Evangelisch Methodistische Kirche, Pfingstmission, Heilsarmee, Reformierte und Katholische Kirche, Evangelische Täufergemeinde Au und Freie Evangelische Gemeinde Fuhr. An diesem Gottesdienst in der Vorbereitung aktiv beteiligt waren die reformierte, katholische Kirche und die Pfingstgemeinde, mit Pfarrer Ernst Hörler, Diakon Felix Zgraggen und Pastor Oliver Affolter.
In Scharen kamen die Gläubigen aus verschiedenen Gemeinden und waren gespannt auf diesen Gottesdienst! Der Gospelchor Wädenswil, unter der Leitung von Adeline Marty, schaffte es von Beginn an, «den richtigen Ton» zu treffen. Zeitgleich fand in den Räumlichkeiten des Etzelzentrums ein Gottesdienst für die Kinder statt – zu welchem rund 50 Kinder kamen und von engagierten Müttern begleitet wurden.
Die Besinnung von Pfr. Hörler holte alle Menschen, Gross und Klein, Alt und Jung in ihren jeweiligen Alltagssituationen ab, in welche hinein Gott wirken möchte. Höhepunkt waren die Ausführungen aller Liturgen aus ihren jeweiligen kulturgeschichtlichen und pfarreilichen Hintergründen: Wo hat Gott darin Grosses gewirkt? Hier wurde deutlich, dass jede Kirche, jede Gemeinde ihre Vorbilder und geistbegabten Begründer kennt und deren Erbe hoch hält. Sind es katholisch Benedikt von Nursia, ein Heiliger Franziskus oder die Heilige Clara, so sind es in der Schwesterkirche die Reformatoren wie Zwingli oder Calvin, welche mutig waren, etwas Neues zu bewegen. Bei der Pfingstgemeinde war es 1910 eine regionale Gründerin Ida Brändli-Hausammann, welche ihre Wohnungstüre für eine Hauskirche öffnete.
Pfr. Hörler wagte den Hinweis, dass bei aller «Geistbegabung» und Berufung auf das Evangelium oder die Dogmatik, es letztlich auch die menschliche Seite zu bedenken gilt. Das Menschliche und das Göttliche gehe nicht immer automatisch zusammen. Doch Beweggründe wie «Kraft und Mut haben», etwas «bewegen», vielleicht gerade auch wenn alles dunkel und hoffnungslos aussieht, besonders aber auch in der persönlichen Freiheit, die einem jeden geschenkt sind, zeige sich die Wirkmacht Gottes.
Nach einer guten Stunde und einer Zugabe vom Gospelchor («Halleluja»), war die Zeit reif, den Wechsel zum Suppen-Zmittag in den grossen Etzel-Saal in Angriff zu nehmen. Der Hinweis, am Eingang zum Saal das 10er Nötli (Familien 20er Nötli) bereit zu halten, kam etwas unvermittelt – Jeder Beitrag kommt aber dem Hilfsprojekt «Haus der Liebe» in Indien zugute, wo psychisch und körperlich Behinderte wie in einer Grossfamilie aufgenommen und nun auch medizinisch betreut werden sollen » Snehamandiram / Haus der Liebe.
Beide Säle (grosser und kleiner Etzelsaal) waren schliesslich bis auf den letzten Platz besetzt. Die Suppe, wieder vorzüglich von Giovanni Beltramini gekocht, wurde serviert und mundete allen! Das Kuchenbuffet bot verschiedenste, feine Sorten. Carmen Mucklenbeck-Billetter, Sozialdienst, hat den Grossanlass hervorragend vorbereitet und alle Einsätze koordiniert. Herzlichen Dank an die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer aus den Gemeinden. Nur durch den grossen ehrenamtlichen Einsatz ALLER Beteiligten können solche Anlässe gelingen.
Bereitgestellt: 21.01.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch